ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN ONLINEBERATUNG

Allgemeine Geschäftsbedingungen und Widerrufsrecht

1. Allgemeine Regelungen

Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (kurz: AGB) regeln das Vertragsverhältnis zwischen der Klientin bzw. dem Klienten (Nutzer/in der Psychologischen Onlineberatung) und der Beraterin Annika Kreis (im Folgenden "Beraterin" genannt) über die Nutzung der angebotenen Leistungen. Mit Absenden einer Anfrage an die Beraterin erklärt sich die Klientin bzw. der Klient mit der Geltung dieser AGB einverstanden. Sämtliche Aufträge und Vereinbarungen bedürfen der schriftlichen Bestätigung (einschließlich E-Mail) durch die Beraterin. Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen der Klientin bzw. des Klienten haben keine Gültigkeit.

2. Zustandekommen des Beratungsvertrages zur Onlineberatung und Rücktritt

Vertragspartnerin der Klientin bzw. des Klienten ist

Annika Kreis
Herzwiesenhof 1
34630 Gilserberg-Itzenhain
Tel.: 06696 9128906
E-Mail: info@praxis-herzwiesenhof.de

Etwaige Beanstandungen sind per E-Mail, telefonisch oder schriftlich mitzuteilen.

Die Klientin bzw. der Klient hat die Möglichkeit, der Beraterin über das auf www.beratungspraxis-kreis.de hinterlegte Kontaktformular oder per E-Mail ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Beratungsvertrages zu senden, indem sie bzw. er unter Angabe ihrer bzw. seiner Kontaktdaten und Schilderung ihres bzw. seines Anliegens einen Bedarf an Beratung an die Beraterin adressiert. Dadurch erkennt die Klientin bzw. der Klient auch diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen an. Der Beratungsvertrag kommt erst zustande, wenn die Beraterin das Angebot ausdrücklich durch die Zusendung einer Termin- bzw. Buchungsbestätigung per E-Mail annimmt. Im Falle der Nichtbezahlung der Leistung durch die Klientin bzw. den Klienten entfällt der Anspruch auf die Leistung.

Die Beraterin behält sich das Recht vor, Angebote auf Abschluss eines Beratungsvertrags im Einzelfall abzulehnen, bevor ein Beratungsvertrag zustande kommt. Dies liegt im freien Ermessen der Beraterin.

3. Terminvereinbarungen und -absagen

Alle Termine sind verbindlich und werden bei Buchung eines Paketes im Voraus zwischen der Beraterin und der Klientin bzw. dem Klienten vereinbart.

Wenn ein vereinbarter Termin nicht mindestens 24 Stunden vorher durch die Klientin bzw. den Klienten abgesagt wird, schuldet diese bzw. dieser der Beraterin ein Ausfallhonorar in Höhe von 100% des vereinbarten Sitzungspreises.

Wird ein vereinbarter Termin mindestens 24 Stunden vorher telefonisch oder per E-Mail von der Klientin bzw. dem Klienten abgesagt, so wird dieser gutgeschrieben und es wird ein Ersatztermin zwischen Klientin bzw. Klient und Beraterin vereinbart.

Die Klientin bzw. der Klient verpflichtet sich, zu dem jeweiligen Termin pünktlich zu erscheinen. Wird ein Termin nicht pünktlich wahrgenommen, berechtigt das die Klientin bzw. den Klienten weder zur Minderung des vereinbarten Honorars, noch zu einer Verlängerung der Beratungszeit um die zu spät erschienene Zeit.

Die Beraterin behält sich das Recht vor, einen Termin aus wichtigem Grund (Krankheit etc.) kurzfristig abzusagen und mit der Klientin bzw. dem Klienten einen zeitnahen Ersatztermin zu vereinbaren.

4. Honorar und Zahlungsbedingungen

Die angebotenen Leistungen richten sich an Selbstzahler und werden von den Krankenkassen nicht übernommen.

Eine Übersicht der aktuell gültigen Honorarpreise ist auf der Webseite www.beratungspraxis-kreis.de einsehbar. In Einzelfällen können abweichende Honorarpreise vereinbart werden. Die vereinbarten Honorarpreise sind Endpreise und aufgrund des Kleinunternehmerstatus gem. § 19 UStG erhebt die Beraterin keine Umsatzsteuer und weist diese daher auch nicht aus.

Nach der verbindlichen Vereinbarung eines Termines erhält die Klientin bzw. der Klient eine Rechnung mit allen Zahlungsinformationen. Bei Bezahlung des Honorars ist die Rechnungsnummer als Verwendungszweck in der Transaktion anzugeben.

Das vollständige Honorar für einen Einzeltermin oder ein gebuchtes Paket muss mindestens 48 Stunden vor dem ersten vereinbarten Onlineberatungstermin per Banküberweisung oder PayPal auf dem Konto der Beraterin eingegangen sein. Bei Bezahlung per PayPal erhebt die Beraterin eine zusätzliche Gebühr von 2,50 EUR auf das vereinbarte Honorar.

Möchte die Klientin bzw. der Klient die Leistung "E-Mailkorrespondenz" in Anspruch nehmen, so erfolgt die Beantwortung der von der Klientin bzw. dem Klienten an die Beraterin gesandten E-Mail erst, wenn das vollständige Honorar auf dem Konto der Beraterin eingegangen ist.

5. Beratungserfolg

Während der Onlineberatung ist eine aktive Zusammenarbeit zur Entwicklung von Lösungsansätzen und zur Erreichung der den Zielen entsprechenden Veränderungen maßgeblich. Die Klientin bzw. der Klient arbeitet selbstverantwortlich und nach bestem Wissen daran, die erarbeiteten Lösungsschritte umzusetzen und den gewünschten Erfolg bzw. die gesetzten Ziele herbeizuführen. Die Beraterin begleitet die Klientin bzw. den Klienten in diesem Prozess, bringt ihre Fachkenntnisse und Erfahrungswerte in die Onlineberatung ein und bietet Hilfe zur Selbsthilfe an. Die Beraterin kann den durch die Klientin bzw. den Klienten angestrebten Erfolg oder die in der Zusammenarbeit durch die Klientin bzw. den Klienten geplanten Ziele weder gewährleisten noch garantieren.

6. Gesundheitszustand der Klientin bzw. des Klienten

Bei körperlichen Symptomen ist vor Inanspruchnahme einer Onlineberatung der entsprechende Facharzt zu konsultieren, damit körperliche Erkrankungen als Ursache seelischer Belastungen ausgeschlossen werden können.

Bei Anfragenden mit diagnostizierten psychischen Erkrankungen erfolgt eine Beratung nur neben einer fachärztlichen bzw. therapeutischen Behandlung, welche durch die Anfragende bzw. den Anfragenden nachgewiesen werden muss.

7. Dokumentation und Datenschutz

Die Beraterin legt für jede Klientin bzw. jeden Klienten eine elektronische Akte in dem Praxisverwaltungsprogramm an, in der sie neben personenbezogenen Daten, Informationen der Rechnungsstellung und Buchführung auch Informationen und Ergebnisse aus den Beratungsgesprächen und deren Verlauf notiert. Ebenso werden geteilte oder bearbeitete Unterlagen, Arbeitsblätter etc. in der Akte hinterlegt. Die Klientin bzw. der Klient erklärt sich mit der Erhebung und Speicherung dieser Daten einverstanden. Die Beraterin verpflichtet sich, die Dokumentation so zu verwahren, dass ausschließlich die Beraterin Zugriff darauf hat. Die Datenschutzerklärung kann die Klientin bzw. der Klient auf der Webseite www.beratungspraxis-kreis.de jederzeit einsehen.

8. Verschwiegenheitspflicht

Die Beraterin verpflichtet sich, mit Beginn des Kontaktes zu der Klientin bzw. zu dem Klienten gegenüber Dritten Stillschweigen zu bewahren, soweit § 323c StGB und § 138 StGB dadurch nicht verletzt werden.

In der Beratung erfolgt keine Krisenintervention für akute Notsituationen (Suizidgefährdung). Auch im Übrigen erfolgt bei deutlich geäußerter Ankündigung einer Suizidabsicht die Benachrichtigung der zuständigen Behörden durch die Beraterin.

9. Vorbehalt von Preisänderungen

Für bereits verbindlich vereinbarte Termine gelten die zu dieser Zeit gültigen Honorare einsehbar auf der Webseite www.beratungspraxis-kreis.de.

10. Widerrufsbelehrung und Widerrufsrecht

Die Klientin bzw. der Klient hat das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss die Klientin bzw. der Klient die Beraterin mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein
mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über ihren bzw. seinen Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen,
informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass die Klientin bzw. der Klient die Mitteilung über die Ausübung des
Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absendet.

Folgen des Widerrufs
Wenn die Klientin bzw. der Klient diesen Vertrag widerruft, hat die Beraterin ihr bzw. ihm alle Zahlungen, die sie von ihr bzw. ihm erhalten hat, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass die Klientin bzw. der Klient eine andere Art der Lieferung als die von der Beraterin angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt hat), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über den Widerruf dieses Vertrags bei der Beraterin eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwendet die Beraterin dasselbe Zahlungsmittel, das die Klientin bzw. der Klient bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat, es sei denn, mit ihr bzw. ihm wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden der Klientin bzw. dem Klienten wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

11. Haftung und Gewährleistung

Jegliche Aufzeichnung der Onlineberatungsgespräche ist untersagt, eine Haftung für während den Sitzungen Gesprochenes wird nicht übernommen. Ebenso ist die Verbreitung oder Vervielfältigung von sämtlichen Unterlagen, die die Beraterin zur Verfügung stellt, untersagt. Die Untersagung der Vervielfältigung oder Weiterleitung betrifft auch die E-Mailkorrespondenz zwischen der Beraterin und der Klientin bzw. dem Klienten.

Jegliche Nutzung der auf der Webseite www.beratungspraxis-kreis.de veröffentlichten Daten ist untersagt.

Die Onlineberatung erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen sowie Sorgfalt und den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie anerkannten Methoden. Eine Erfolgsgarantie besteht im Rahmen eines Dienstvertrages jedoch nicht, sodass Haftungsansprüche für nachteilige Folgen, die aus einem der Beratung anschließenden Verhalten der Klientin bzw. des Klienten hervorgehen, nicht bestehen und ausdrücklich ausgeschlossen werden. Die Klientin bzw. der Klient handelt zu jeder Zeit eigenverantwortlich.

Eine Gewährleistung für Beratungen in der von der Beraterin angebotenen Form sieht das deutsche Privatrecht nicht vor. Die von der Beraterin durchgeführten Onlineberatungen garantieren keinen bestimmten Erfolg.

12. Schlussbestimmungen und Salvatorische Klausel

Alle Änderungen oder Ergänzungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen müssen schriftlich niedergelegt werden. Dies gilt auch, sofern sie diese Schlussbestimmungen betreffen.

Sollte eine oder mehrere Bestimmungen ganz oder teilweise rechtsunwirksam sein, so wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmungen tritt eine inhaltlich möglichst gleiche Regelung, die dem Zweck der gewollten Regelung am nächsten kommt.